Christoph Fahle
March 28, 2011

symBiose - fine art & intelligent networks

2011. collage, pigment, lacquer on canvas 70 x 70 cm

HODORI, Maler

Unter diesem Künstlernamen arbeitet der junge Südkoreaner Cha, Yong Ho (Jahrgang 1974) seid einigen Monaten in einem Kreuzberger Atelier. Er sagt von sich „jetzt bin ich angekommen“. Der Weg bis hierher war nicht immer einfach. HODORIs vielseitige Biografie erscheint als beispielhaft in einer global agierenden Generation von Künstlern, deren künstlerische Identität sich aus den bunten Versatzstücken individueller Erfahrungen und zum Teil gegensätzlichen lokalkulturellen Bezügen zusammensetzt.

Aus einem kleinen koreanischen Dorf stammend und nach verschiedenen, zum Teil hart erarbeiteten Studienaufenthalten in Südkorea zieht es HODORI 2002 in das Land Emil Noldes, der ihn neben anderen zeitgenössischen europäischen Künstlern wie Marc Chagall oder Edvard Munch bei seinem Werdegang inspiriert hat. An der Kunstakademie Düsseldorf und der Universität der Künste Berlin studiert er u.a. bei Daniel Richter, Anselm Reyle sowie Robert Lucander, bei dem er 2010 als Meisterschüler absolviert.

2004/2011 collage,acryl, oil on canvas 30 x 35 cm

HODORI hat einen künstlerischen Stil entwickelt, in dem er asiatische und europäische Kulturen mit Hilfe von experimentellen Mischtechniken verschmelzen lässt. Einflüsse durch Medien, Manga und Ikonen der Popkultur spielen dabei eine wichtige Rolle. HODORI sagt, er fühle sich der Kombination von Medien, die er in seiner gegenwärtigen Arbeit benutzt, viel näher als der Malerei. Seine Collage-Malereien entstehen dadurch, dass Fotografien auf bemalte Hintergründe aufgebracht und dann übermalt, verändert und weiter ergänzt werden. Diese geliehenen Elemente der Popkultursymbolik sind für den Betrachter am Ende vage erkennbar. Der Künstler nennt sein Vorgehen „Zitieren“ von Bildern, die er mittels Malerei persönlich auslegt. Die Bilder werden durch den Prozess des Überarbeitens zu seinen eignen gemacht, um wie er selbst sagt „neue Welten zu schaffen“. Eigene Welten, die Themen wie Natur, Innenräume oder urbane Landschaften zeigen, menschliche Figuren und Bilder aus der Popkultur. Es entstehen Gegensätze zwischen Dunkelheit und Farbe, Abstraktion und konkreten Figuren.

Einige seiner aktuellen Arbeiten kann man auf der website hodori.de sehen. Der Künstler war 2010 auf einigen Ausstellungen in Deutschland und Südkorea präsent, u.a. im Kunstraum Essen, art forum Berlin, Südkoreanische Botschaft Berlin, Freies Museum Berlin, Kolonie Wedding oder The Forgotten Bar.

Wer mehr erfahren möchte, besucht am besten die Vernissage am Do., den 31.03.11 ab 19h mit live Pop Collagen als musikalischer Antwort auf HODORIs Mischtechniken, sowie ein paar einleitenden Worten von Joachim Becker, Kurator und Lehrbeauftragter der UdK.

Vernissage:             31.03.11 ab 19h mit live Pop CollagenAusstellung:            01.04. - 27.05.11 Mo-Fr 9-19h im Café des betahaus

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In the last few weeks the event spaces at betahaus | Neukölln were packed with cool events. We opened up the Hide-Out with BETAPITCH Berlin 2019 in the start of April. The hotly contested pitching event saw 12 startups reveal their visions for improving accessibility in public transport. Here’s a recap video from the event.

Photo by: Dominik Tryba

On 27th of April we celebrated 10 years in beta. For our coworking anniversary we transformed betahaus | Neukölln into a party venue and an art exhibition. Artists from our community filled The Basement with art, The Garden was full of fun activities and inside in The Club we had our favourite DJ's playing. In case you have missed it, here’s a recap video from the event.

Photo by: Dan Taylor

We also welcomed the LongHash Crypto conference and enjoyed 3 days of workshops and panel discussions on all things blockchain. And speaking about conferences, our friends from GitHub also chose the betahaus | Neukölln spaces for the workshop day of their biggest event - The Satellite conference. More than 600 developers, executives, and industry leaders from around the world came to

Photo by: Dominik Tryba

After you’ve taken care of your paperwork and you’ve signed up both in Bürger- and Finanzamt, you are all set up to start working. One of the best ways to get integrated into the city fast, meet like-minded people, and even find clients is by working from a coworking space. There are tons of benefits for freelancers and luckily Berlin has a lot to offer in this way. A coworking space is a physically collaborative shared workspace, which brings all kinds of creatives and entrepreneurs together. It’s a perfect place for startups, freelancers, digital nomads and even corporates searching for innovation. And it’s the biggest advantage towards the typical office space is that it pushes a collaborative exchange between its members and facilitates the creative process and networking.

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