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Christoph Fahle
November 21, 2011

Startup of the Week #17 Puzzlemap

Um seinen Schülern die Geografie Englands ins Gedächtnis zu meißeln, malte ein englischer Geografielehrer sämtliche Grafschaften vor rund 200 Jahren auf Holz auf, zersägte sie und ließ sie von seinen Schülern wieder zusammensetzen. Damit erfand er das Puzzle. Andreas Stammnitz kannte diese Geschichte nicht, hatte aber – viel später - dieselbe Idee. Seit eineinhalb Jahren denkt er sich mit seinem Unternehmen PuzzleMap Puzzlemotive aus, mit denen man etwas lernen kann. Bisher auf dem Markt sind vier Städtepuzzle, eine Karte mit dem Autobahnnetz Deutschlands und ab kommender Woche ein Puzzle über deutschen Weine.

Andreas, wie kam es zu der Idee von PuzzleMap?

Das war zunächst vor allem persönlich motiviert. Ich wollte schlicht und einfach ein Puzzle mit dem Stadtplan Berlins haben, denn so etwas kannte ich aus London, wo ich eine Zeit lang gelebt habe. Die Idee, eine Karte zu puzzeln hatte mich damals begeistert. So schult man das innere Navigationssystem und lernt außerdem ganz konkret eine Stadt besser kennen. In unsere Motive bauen wir aber zusätzlich noch weitere Informationen ein, so dass der Puzzler sogar noch mehr lernt – und zwar mit einem Spiel, das jeder intuitiv versteht. Jeder Mensch weiß, wie man puzzelt.

Trotzdem hat esnach London aber noch einige Jahre gedauert, bis du PuzzleMap gegründet hast.

Ja, ich musste noch ein bisschen Mut finden, meine Festanstellung bei Bertelsmann aufzugeben. Das Unternehmertum hatte mich zwar schon seit meiner Jugend fasziniert, dennoch war ich erst einen anderen Weg gegangen. Obwohl es eine gute Zeit war, habe ich dann aber nach zehn Jahren bei Bertelsmann gemerkt, dass ich es irgendwann bereuen würde, wenn ich nicht einmal in meinem Leben der Selbstständigkeit eine Chance gegeben habe. Im Sommer 2010 habe ich PuzzleMap gegründet, wenige Monate später das erste Städtepuzzle auf den Markt gebracht.

Und seither fünf weitere – das klingt nach viel Arbeit.

Bisher haben wir Städtpuzzles von Berlin, Hamburg, München und Frankfurt, außerdem ein Puzzle mit dem Autobahnnetz Deutschlands. Unser sechstes bringen wir noch diese Woche und damit pünktlich zum Weihnachtsgeschäft raus. Da geht es um deutsche Weine. Die Karte zeigt sämtliche Weinregionen Deutschlands, gibt außerdem Informationen zu den verschiedenen Rebsorten, zu Weinlagen und zu touristischen Zielen rund um das Thema. Dennoch hätte ich aber sehr gern schon viel mehr Motive auf dem Markt. An Nordrhein-Westfalen müssen wir dringend ran, da wohnen einfach so extrem viele Menschen ...

Aber ihr seid auch nur ein kleines Team.

Außer mir - ich kümmere mich um den Vertrieb, die Produktstrategie und die inhaltliche Ausrichtung - arbeitet noch Daniela Rattunde im betahaus. Sie sorgt vor allem dafür, dass der operative Betrieb läuft und recherchiert viele Dinge. Außerdem haben wir noch einen Designer, der in Frankfurt ist und arbeiten zudem mit zwei wichtigen Dienstleistern zusammen. Einer liefert uns die Kartografie, der zweite produziert die Puzzles. Beide sind in Deutschland – alle unsere Puzzles sind also vollkommen Made in Germany.

Was kommt nach dem Weinpuzzle?

Wir haben viele Ziele für das kommende Jahr. Natürlich werden wir weitere Motive auf den Markt bringen, und zwar nicht mehr nur für Deutschland. Das Weinpuzzle etwa lässt sich wunderbar auch für andere Länder machen. Außerdem wollen wir uns auch dem Thema elektronische Medien annehmen – zum Beispiel mit einer PuzzleMap-App. Zwar ist es schwierig, auf dem kleinen Display eines iPhones oder iPads zu puzzeln, trotzdem aber werden wir ein gutes Produkt dafür entwickeln, da bin ich sicher. Auch über User Generated Content denken wir nach, denn ein Stadtpuzzle kann ja auch durch den Input vieler verschiedener Menschen entstehen. Und unseren Vertrieb wollen wir weiter professionalisieren – am besten mit starken Partner. Last but not least: Ab kommender Woche haben wir auf unserer Website endlich auch einen richtigen Shop – und können beginnen, ernsthaft Online-Marketing zu betreiben.

Das Interview führte Sandra Middendorf.

Mehr über unsere Mitglieder!

In addition to the betahaus locations, we've formed a close relationship with some of the world's best coworking spaces. With your betahaus membership, you can work from any of our partner spaces for 1 day per month.

Coworking Spaces in Europe

Republikken // Copenhagen, Denmark // Vesterbrogade 26, 1620 København V, Denmark

Le Laptop // Paris, France // 6 Rue Arthur Rozier, 75019 Paris, France

Le Laptop - Coworking Paris

utopic_US // Madrid, Spain // Calle de la Colegiata, 9, 28012 Madrid, Spain

utopic_US - Coworking Madrid

Nest 71 // Saravejo, Bosnia & Herzegovina // Milana Preloga 12, Sarajevo 71000, Bosnia & Herzegovina

Nest 71 - Coworking Bosnia & Herzegovina

  

Toolbox // Milan, Italy // Via Agostino da Montefeltro, 2, 10134 Torino, Italy

Edspace // London, England // Block D, Hackney Community College, Falkirk St, London, UK

Bios // Athens, Greece // Pireos 84, Athina 104 35, Greece

 

CoWorx // Kristiansand, Norway // Markens Gate 8, 4611 Kristiansand, Norway

CRU – Loja / Cowork // Porto, Portugal // Rua do Rosário 211, 4050-524 Porto, Portugal

SPARK // Mostar, Bosnia & Herzegovina // Bleiburških žrtava, Mostar 88000, Bosnia & Herzegovina

StartUp Armenia Foundation // Yerevan, Armenia // 0019, 1 Marshal Baghramyan Ave, Yerevan 0019, Armenia

Tøyen Startup Village // Oslo, Norway // Hagegata 23, 0653 Oslo, Norway

Tøyen Startup Village - Coworking Oslo

Smart Coworking // Prague, Czech Republic // Václavské nám. 806/62, 110 00 Nové Město, Czechia

Smart Coworking - Coworking Prague

Lighthouse // Tel Aviv, Israel // HaHaroshet 14-16 Ra'anana, Tel Aviv, Isreal

Lighthouse - Coworking Tel Aviv

Coworking Spaces in North America

Fueled // New York City, USA // 11, 568 Broadway, FL 11, New York, NY 10012, United States **Maximum 3 Days

  

Capital Factory // Austin, USA // 701 Brazos St, Austin, TX 78701, United States

Público // Mexico City, Mexico // Puebla 403, Roma Nte., 06700 Ciudad de México, CDMX, Mexico

Coworking Spaces in South America

Area Tres // Buenos Aires, Argentina // El Salvador: El Salvador 5218, C1414BPV CABA, Buenos Aires, Argentina // Soho: Malabia 1720, C1414DMJ CABA, Buenos Aires, Argentina

Area Tres - Coworking Buenos Aires

 

HubBOG // Bogota, Colombia // Cl. 98 #18-71, Bogotá, Cundinamarca, Colombia

HubBOG - Coworking Bogota

Coworking Spaces in Asia

CIT // Taipei, Taiwan // 10452, Taiwan, Taipei City, Zhongshan District, 玉門街1號

CIT - Coworking Taipe

 

Of10 // Mumbai, India // Prudential, Ground Floor, Hiranandani Gardens, Powai, Mumbai, Maharashtra 400076, India

 

Kibar // Jakarta, Indonesia // Jl. Prof. Moh. Yamin No.1, RT.7/RW.5, Menteng, Kota Jakarta Pusat, Daerah Khusus Ibukota Jakarta 10310, Indonesia

Midori.so // Tokyo, Japan // Midori.so Nakameguro: 3 Chome-3-11 Aobadai, Meguro-ku, Tōkyō-to 153-0042, Japan // Midori.so Nagatacho: 2 Chome-5 Hirakawachō, Chiyoda-ku, Tōkyō-to 102-0093 // Midori.so2: 3 Chome-13 Minamiaoyama, Minato-ku, Tōkyō-to 107-0062, Japan

Midori.so - Coworking Tokyo

Launchgarage Innovation Hub // Manila, Philippines // Level 2, Industria Mall, Circulo Verde, Calle Industria, Bagumbayan, Quezon City, 1110 Metro Manila, Philippines

Coworking Spaces in Australia

Independent Studios // Melbourne, Australia // 39/40 Porter St, Prahran VIC 3181, Australia

Coworking Spaces in Africa

Urban Station EGYPT // Cairo, Egypt // 2 Wadi El Nil Mohandeseen, Cairo, Egypt

Urban Station EGYPT - Coworking Cairo

Nairobi Garage // Nairobi, Kenya // Nairobi Garage, The Mirage, Chiromo Rd, Nairobi, Kenya

Nairobi Garage - Coworking Nairobi

 

BONUS: Cowork & Relax at the Coliving Space, Coconat // Brandenburg, Germany // Klein Glien 25 14806 Bad Belzig, Germany // Get €10 off your stay

 

Toni: Currently, we’ve somehow ended up in this niche of building a lot of internal tools for startups and teams. But this is not the only thing we want to do. What I like about it is that we’re starting projects from scratch and we have full control over them. 

Martin: The first project we worked on was a tool for a large scale real estate development company. What they needed was a tool for their Sales people - to be able to mark their different spots and locations at different stages of the sales funnel. So we created a tool that helps them in this process.

Toni: And this one actually served as a starting point for the tool we’ve developed for  betahaus, which aims to allow the Sales and Management team to see which team rooms are occupied right now, which ones are free or will be occupied in a few weeks or months, so no double bookings appear. 

Alex: These two projects were more focused on real estate, let’s say, but we’ve also done more design-heavy projects like the one we did for Artique which is an online artists agency. For them, we built a whole website and an online system to present their artists starting only from their logo. It had to be very flexible, because the artists needed to be able to edit their own profiles, putting their resume, changing colours.



Toni: Honestly, we have skillsets that you don’t usually find in developers. Because we've had lives that were not just about computer science. I think to some extent this is what makes us different. 

Martin: I believe one of the reasons why people pick us over other studios is because it can be very hard working with developers. If you’re not understanding their work, if the communication is not flowing, you, as a client can feel lost. We're easy to communicate with and we’re always open to feedback and we're open to discuss anything. In the end, after all iterations, if you say we need to start the website from scratch and that you don’t like the idea, we won’t take it personally. 

Alex: Also, I think, since we all work as coding teachers, we are officially qualified to explain what coding is to people who don't code, which is actually really rare because a lot of developers, as Martin says, don't want to, or literally just don't know how to articulate what they're doing. Whereas we are trained in articulating what it is that we're doing, why it's meaningful and why it takes a certain amount of time.

Photo by Lea GK


Alex: Zimt & Mehl - the Turkish bakery around the corner. It’s just soo good.

Martin: Oh, there is this Italian restaurant called Ristorante del Arte

Tony: Oh, my God, this place is so funny. It looks like a pretty average Italian restaurant, but the whole interior design inside is just decorated in such a weird way. The entire place is covered in frescoes. They have crystal chandeliers and Easter bunnies. Some Greek columns. It has a different name on the menu, on the side and on the Internet. And it was an ex-shoe-store.

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