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Christoph Fahle
September 20, 2011

Startup of the week - #10: startnext

2019 was a big year for betahaus. Before wrapping up this year and heading towards our goals for 2020, it’s time to look back and take a minute to appreciate the lessons we learned.

betahaus: Könnt ihr vielleicht kurz beschreiben was startnext ist?

Anna Theil und Hagen Lindner:

Wir sind eine gemeinnützige Crowdfunding-Plattform für Künstler, Kreative und Erfinder, denen wir über die Internet-Community die Finanzierung von Projekten ermöglichen. Dabei gehen die Projektstarter kein Risiko ein. Allerdings geht es beim Crowdfunding nicht alleine nur um die Finanzierung – der Marketing- und Kommunikationsaspekt ist nicht zu unterschätzen, denn auf unserer Plattform werden kreative Projektideen schon frühzeitig der Öffentlichkeit präsentiert. Am 10. September haben wir mit Startnext unser 1-jähriges Jubiläum gefeiert.

Wie genau funktioniert das, wie kann ich bei euch mein Projekt finanzieren lassen?

Als Projektstarter legst du auf Startnext deine eigene Projektseite an und fügst eine Beschreibung deiner Idee, Bilder und ein Video ein. Dann legst du einen Betrag als Finanzierungsziel fest sowie eine Deadline, bis wann du das Geld zur Realisierung des Projekts brauchst. Sobald die Seite fertig ist, kannst du sie veröffentlichen und über Social Media-Instrumente in deinem Netzwerk bekanntmachen.

Die Community auf Startnext entscheidet, welche Projekte ihnen gefallen und welche sie bei der Finanzierung unterstützen wollen. Als Gegenleistung erhalten die Unterstützer einzigartige Dankeschöns – das kann die limitierte Auflage eines fertigen Musikalbums oder eine Statistenrolle im geplanten Film sein. Für die Unterstützer sind die Dankeschöns und die Möglichkeit, kreative Projekte zu ermöglichen, ein besonderer Anreiz sich an Crowdfunding-Projekten zu beteiligen. Idealerweise zeigen die Unterstützer ihren Freunden dann, welches tolle Projekt sie entdeckt und unterstützt haben und tragen es dadurch weiter in die Welt hinaus. Auf diese Weise wird das Projekt schon vor der Realisierung kommuniziert und bekommt durch das wachsende Netzwerk bereits frühzeitig Aufmerksamkeit.

Und warum kommt den Projekten nur alles oder nichts zugute?

Wenn der Projektstarter sein Budgetziel erreicht, bekommt er das Geld und die Unterstützer erhalten ihre Dankeschöns. Sollte er die 100% nicht erreichen, buchen wir das Geld automatisch zurück an die Unterstützer. Mit dem Alles-oder-nichts-Prinizip minimieren wir das Risiko für den Starter und die Unterstützer. Wenn nur ein Teil des angestrebten Budgets gesammelt werden kann, können die Unterstützer nicht davon ausgehen, dass das Projekt auf die gleiche Arte und Weise umgesetzt werden kann und die Dankeschöns geliefert werden können. Um das Vertrauen der Unterstützer zu gewinnen, ist es wichtig transparent zu machen, wofür das Crowdfunding-Geld konkret benötigt wird. Die Unterstützer werden durch das Alles-oder-nichts-Prinzip zusätzlich motiviert, ein Projekt zu unterstützen und ihren Freunden davon zu erzählen, da sie ja wollen, dass das Projekt realisiert wird.

Wie seid ihr darauf gekommen?

Wir wollen mit Startnext die Idee des Crowdfunding, die in den USA u.a. mit kickstarter bekannt geworden ist, an die hier bestehende Kulturlandschaft anpassen. Kleine Kulturprojekte haben es hier oftmals schwer, öffentliche Förderung zu erhalten und entsprechende Aufmerksamkeit zu bekommen. Startnext haben wir mit der Motivation gestartet, für kreative Projekte eine alternative Möglichkeit über das Internet zu ermöglichen. Die digitale Vernetzung eröffnet für Kultur- und Kreativschaffende viele neue Möglichkeiten, die wir für die Kommunikation und Finanzierung von Projekten nutzen sollten. Wir sind zudem im Gespräch mit Kulturpolitikern und öffentlichen Institutionen, um zu überlegen, ob es nicht Kooperationsmodelle zwischen privater und öffentliche Förderung geben kann.

Die Gründer von Startnext, Tino Kressner und Denis Bartelt beschäftigen sich seit zwei Jahren mit dem Thema Crowdfunding und haben genau vor einem Jahr im September 2010 Startnext in Dresden gegründet. Inzwischen sind wir in unserem Team in Dresden und Berlin zu sechst.

Und wie seid ihr von Dresden ins betahaus gekommen?

Schon Ende vergangenen Jahres war klar, dass wir unbedingt ein Berliner Büro brauchen. Hier gibt es viele Projekte zu betreuen und wir können leichter im Gespräch mit Kulturförderern sein, da in Berlin viele Institutionen und Ansprechpartner sind. Dass wir dann ins betahaus gehen würden, stand irgendwie nie außer Frage, da es ein spannender Ort ist, um sein Netzwerk aufzubauen. Als offener, kreativschaffender Mensch, kennt man das betahaus natürlich, auch in Dresden.

Und was stört euch hier? Was sollte verbessert werden?

Telefonkabinen - irgendwas wo der Schall ein bisschen gedämpft wird, wäre echt gut. Wir hatten mal die Idee den Betablock von Le Van Bo dafür zu nutzen, um besser abgeschirmt zu sein. Ansonsten fühlen wir uns hier sehr wohl. Die meisten Projektinitiatoren aus Berlin kennen das betahaus und kommen immer gerne zu Terminen hierher.

Mehr Informationen zu spannenden Projekten und wie ihr euch bei startnext finanzieren könnt, bekommt ihr hier

‘’Moving into a new place takes time. Don’t rush!’’

January was the month we settled in our new ‘haus at Rudi-Dutschke-Straße. Just like moving into a new apartment, it was cold at the start. It felt a little new and different, but the moment the Club Lounge started filling and members were getting lunch together at the betahaus | Cafe, a new magic started to happen. The magic we call the betahaus community. It takes time to build, but the connections that blossom inside the ‘haus stay forever.

betabeer & Wine with BioWein Laden
FemGems Live Podcast @ Mother + Founder

’There are so many cool solutions to make Berlin a more accessible city’’

In February betahausX released The Accessible Transportation Challenge - a partnership with Toyota Mobility Foundation for the BETAPITCH challenge in Berlin. Devoted to making Berlin a more accessible city, this edition of BETAPITCH gathered many startups working on great new transportation solutions.

The Accessible Transportation Challenge @ betahaus | Neukölln


"The creative, back-to-the-roots vibe was always a part of us’’

In March, we announced a soon-to-be-open second location in Berlin in our favourite neighbourhood in the city. We took over the iconic Geyer Werke building in Neukölln and with the help of our architects from Kim Wang we turned the place into a four-floor coworking space. We shared with you some fun facts about the space before it’s opening and made a virtual map with our favourite businesses around the ‘haus.

betahaus | Neukölln


’We’re not getting older, we’re just growing up!’’

In April, we celebrated a decade of coworking with our biggest party in the last few years - ''10 Years in beta''. For this one we transformed the coworking area in betahaus | Neukölln into a party venue. An art exhibition took over The Basement underneath and The Garden was filled with activities like acro yoga, mandala painting, and a collage workshop.

10 Years in beta -The Garden

‘’One of my many favourite betahaus moments this year was when Christoph, Max and I stood nervously in the Garden to give a speech in front of all our friends and members at our 10th birthday party. We talked about our values, our future goals after this whirlwind of a change and our intention to make tech more human. There was just so much love and appreciation around us.’’ - Madeleine (Co-Founder, betahaus)


10 Years in beta -The Speech

 

"My favourite betahaus moment of the year is the woman who was gently putting beef and minced meat around our 10 years party installation. Until this day, no one knows exactly who she was and if this was a part of the installation, but out of all the things we saw on the 10 years in beta, she stays my highlight.’’ - Maria (Graphic Designer, betahaus) 

10 Years in beta - The Club


"Love is the secret ingredient to success’’

The 10 Years in beta party was also the official opening of betahaus | Neukölln. Spring was the perfect time for our new project to start growing. The Club Lounge started filling, amazing new teams joined the community such as LAUDO, Obst Digital, Wonderwerk, Trybe and The Zeitsprung Project. Our Gil became the Lord of the house, giving hugs to everybody, fixing all kinds of problems in the ‘haus and keeping it run smoothly with the rest of the Front Desk team. This was also the month when we launched our beloved weekly yoga classes guided by our dear Cynthia from Arrive Yoga.

Club Lounge in betahaus | Neukölln
Team Room in betahaus | Neukölln

" People matter! Community was always what we were all about. ‘’

In June we launched #PeopleInbeta - our monthly blog post series in which our Content Manager - Vihra interviewed teams and freelancers from the betahaus community to present the variety of creatives we have in ‘haus, to understand their missions and get some useful advice for our audience. We talked on topics such as sustainability (with PlanA) , decentralized digital identity (with JOLOCOM), curated music experiences (with Bespoke Sounds), freelance photography (with Sara Herrlander), full-stack development (with Obst Digital), design (with LAUDO) and much more.

Interview with LAUDO at betahaus | Neukölln
Interview with Obst.Digital at betahaus | Neukölln

"The Summer is the best time to host Backyard sessions and BBQ’s’’

In the summer, we launched a couple of new events in Neukölln like Freelancers, Unite!, The Backyard Sessions and My friend’s BBQ. 

Freelancers, Unite! developed as our productive coworking session with freelancers from in and outside the ‘haus. Once a month, we picked an important freelance topic (such as taxes, time-management, etc) and invited experts to give us insights on the topic. We saw so many new faces and had the chance to come back closer to where we started from - the freelance, grassroots culture. 

Freelancers, Unite! at betahaus | Neukölln

Another event, which started in July (and turned out to be our favourite events) were The Backyard Sessions. Organised by our queen of Neukölln - Robbin – the Backyard Sessions are our creative evenings with live music jams, movie screenings and cocktails. 

The Backyard Sessions at basement.berlin
Movie Screening at basement.berlin

This last event was hilarious because for quite some time, nobody knew exactly who organised it or invited them. The friend was throwing a BBQ for the community in the garden and this led to all our members joining and staying after for a beer or two with us.

‘’My favourite moment this year was the second friends bbq which was actually cancelled because of the rain forecast. But despite the bad weather, people show up and it turned into a super nice intimate evening with Elizaveta and Paul giving a garden concert.’’ - Robbin (Community Manager, betahaus)

''In July, it was great how the casual after-work BBQ turned into an impromptu acoustic blues jam session with Elizavetta Barsegova and Paul, who have the voice of an angel. Actually, all of the My Friend's BBQ's and Backyard Sessions were AWESOME.’’
- Paige (Head of Marketing, betahaus) 

The Garden at betahaus | Neukölln
My Friend's BBQ at betahaus | Neukölln



"As a coworking space, you have to give stage to important topics.’’

This year we released a new event format in Kreuzberg called ‘’The betaSalon’’. It's an open panel discussion which aims to give stage to important topics and give free speech on them. The fist one we did on the EU elections, last month we talked about changemakers, but our favourite one for this season stays ‘’Mother + Founder’’ where we partnered with FemGems podcast and recorded a live podcast episode for them having Madeleine Gummer von Mohl (betahaus co-founder), Kristine Zeller (co-creater of ooshi period underwear) and Luisa Hoffman on the stage.

betaSalon at betahaus | Kreuzberg

"We should fight for a more human-centered tech development’’

Every September, our co-founders take part in the Techfestival. in Copenhagen, spending a few days disconnecting from the daily life and focusing on creating a better, more human-centered tech future. This year the think tank which included our co-founders Madeleine and Max came up with the TechPledge. The Tech Pledge was made to emphasize the need for a new direction in tech. Similar to the Hippocratic oath for doctors, the Tech Pledge is a promise to make tech a force for good and ensure responsible and sustainable tech leadership. It’s a commitment to driving a new direction in technology.

Techfestival. 2019 in Copenhagen


"Startups are transforming European football as we know it.’’

One of the most exciting projects for betahausX this year (which is also continuing in 2020) is their new startup challenge called The Werder Lab - a global startup competition that aims to reimagine the way clubs like Werder work with athletes, fans and partners.



"You should leave time for the things you love most’’ 

This year couldn’t end without us having our favourite events - the end-of-the-year holiday party and the BETAPITCH Global Finals. On the 6th of December we saw the 9 finalists of the regional BETAPITCH competitions pitching in front of our jury. Congrats to Troy from Hamburg for winning the big prize.

We finished the year at our Holiday Party celebrating anything and everything at betahaus | Neukölln together with our members, friends of friends and our favourite artists from Passiflora LIVE, Tapete and Kotoe.

Love at The betahaus Holiday Party 2019


Thank you for being with us in 2019. It's been a crazy big year for us and it wouldn't been possible without your support, trust and the hard work of our amazing team. Have an amazing holiday time and we'll see you again in 2020.

With love,
betahaus

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