Alter Onkel SPD zu Besuch im betahaus

45 Minuten – exakt nach Zeitplan eines SPD Wahlkampftages. Der 27. September rückt näher und so langsam scheint sich auch die Politik fürs betahaus und seine kreative Mieterschaft zu interessieren. Genau 45 Minuten dauerte der Besuch von Wahlkandidat Björn Böhning am Mittwoch morgen im betahaus. Im Schlepptau hatte er niemand geringeren als das ehrenwerte SPD Flaggschiff Franz Müntefering. Der kam auch gleich mit Blaulicht angeritten. Wer nicht da war hat was verpasst.

Dicht umkreist von Blitzlichtgewitter ließen sich Müntefering und Böhning das betahaus zeigen. Nach einem kurzen Schnack über die Bedeutung von Netzwerken und Professionalisierung für Freiberufler führte Müntefering ganz unterhaltsame Interviews mit ein paar von unseren Mietern.
Die Jungs und Mädels der Politikfabrik waren geschickt, spannten den Grand Seigneur gleich ein für ein Mode-Shooting mit dem T-shirt ihrer aktuellen Wahlgang ’09-Kampagne, während Web-Designer Ali als Riesternder Freelancer für allgemeine Überraschung sorgte und Münte kurz mal den Wind aus allen Segeln nahm. Und last but not least parlierten Florian und Fabian von deli lama gekonnt über frische Salate, Saucen und den Sinn und Zweck der KfW.

Nach 45 Minuten hinterließ ein entspannt-charmanter Franz Müntefering folgenden Eindruck: gut vorbereitet, schlaue Fragen gestellt und nicht ohne Humor. (Ich glaub es hat ihm wirklich Spaß gemacht bei uns.) Es scheint, als ob einer der letzten Mohikaner der Proletarierpartei erkannt hat, dass sich die Arbeitsgesellschaft in Deutschland unweigerlich verändert. Wir betahäusler sind da ja schon mittendrin.
Und mit Blick auf das Lokalderby: mal sehen ob Björn Böhning gegen das Kreuzberger Urgestein Ströbele eine Chance hat. Wir bleiben gespannt.

Vielen Dank noch mal an unseren Haus- und Hoffotografen Daniel, der unter vollem Ellbogeneinsatz im Presserummel ein paar sehr gute Bilder geschossen hat! Mehr Fotos gibt’s hier zu sehen, weitere Artikel hier sowie hier und hier von bloggenden betahaus Mietern.

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Comments

  1. Sollte das nicht “Flaggschiff” heissen? Oder wenn Herr Müntefering mit Flugabwehrkanonen in Zusammenhang gebracht werden soll (gegen politisches Sperrfeuer?) dann bitte FlaKschiff :-)

    Wrackschiff im Zusammenhang mit der SPD war vermutlich nicht gemeint

    Cheers
    Stephan

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  2. [...] Techniken ferner 69-Jähriger soll twittern vom iPhone aus? Obwohl er bei seinem Besuch im Betahaus in Berlin laut Süddeutscher Zeitung kaum nachvollziehen konnte, wie mit Webdesign Geld zu verdienen ist? [...]

    Reply
  3. @Stephan, danke für den Hinweis. Auch wenn man seit dem 27.09. durchaus von einem “Wrackschiff” sprechen könnte und auch das “Flackschiff” im Wahlkampf gepasst hätte, sollte es doch “Flaggschiff” heißen. Ich werd’s berichtigen. ; )

    @Metronauten: schöne Aktion. Wieso hat euch niemand eingeladen zu uns am 27.09.?
    http://www.facebook.com/event.php?eid=141052697141 und http://bundesradio.de/wahlstudio/
    Kommt uns doch mal besuchen. Grüße aus dem betahaus!

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  4. [...] modernen Techniken ferner 69-Jähriger soll twittern vom iPhone aus? Obwohl er bei seinem Besuch im Betahaus in Berlin laut Süddeutscher Zeitung kaum nachvollziehen konnte, wie mit Webdesign Geld zu verdienen ist? [...]

    Reply
  5. [...] Hoher Besuch an meinem Tisch im betahaus. Ich hatte wirklich nicht so ein risen Medienzirkus erwartet. Da waren doch glatt im NU mehrer laufende Kameras und etliche Mikrofone auf mich gerichtet und für einen kurzen Augenblick dachte ich es war doch keine gute Idee mich dafür zur Verfügung zu stellen. Ich fing einfach an zu reden und begrüßte Münte mit: “Herzlich willkommen in meinem Office. Ich habe es heute mal hier aufgebaut. Darf ich Ihnen meine Kollegin Anja vorstellen.” Anja winkte ihm in diesem Moment über Skpe aus Hamburg zu. Hat ihm gefallen. Mehr darüber zu lesen gibt es wieder einmal im betahaus-blog: http://www.betahaus.de/2009/09/alter-onkel-spd-zu-besuch-im-betahaus/ [...]

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